Nach 8 Monate Probehören, möchte ich euch jetzt mal einige meiner "Lieblingslieder" zeigen, die ich in der vergangenen Zeit kennengelernt habe..so unterschiedlich die Kulturen hier sind, so auch die Musik, die man im Taxi, an Straßenecken und im Club hört, von einem orthodoxen Reaggae-Juden, über jüdische Balkanmusik hinzu Sängerninnen und Sängern aus dem Libanon Syrien oder aus Palästina, mal auf englisch, hebräisch oder arabisch. kleiner tipp: von der fremden Melodie und dem Gesang nicht gleich abschrecken lassen!
Balkan Beat Box - Ramallah Tel Aviv
http://www.youtube.com/watch?v=_BvRhXM9V8Q
Fares Karam - Dakhelo
http://www.youtube.com/watch?v=FvJ8ZFMlu6Y
Nancy Ajram - Ebn El Geran / نانسى عجرم - إبن الجيران
http://www.youtube.com/watch?v=iXZcIZ_Y7Ms
Mel7im Zein - 3alaw
http://www.youtube.com/watch?v=OLmpGElG0iI
Hadag Nahash - Od Ah Ehad - הדג נחש עוד אח אחד
http://www.youtube.com/watch?v=QLdepW7ZbT4
Matisyahu - One day
http://www.youtube.com/watch?v=XDagHLCSKBg
Matisyahu - Jerusalem
http://www.youtube.com/watch?v=3-C74ovvhwY
Ishay Levy - Rikud Romanti ריקוד רומנטי - ישי לוי
http://www.youtube.com/watch?v=V88N5GEYAOE&feature=related
Dienstag, 4. Mai 2010
Dienstag, 9. März 2010
Shuk
Der Shuk oder Mahane Yehuda ist eine Areal verzweigter Marktgassen, in denen es von Gewürzen über frisches Brot hinzu Fisch, Fleisch und Massen von Obst fast alles zu kaufen gibt. Etwas vergleichbares hab ich in Deutschland noch nicht gesehen, beim hindurchschlendern läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Hier ein paar Fotos:




Donnerstag, 25. Februar 2010
"Welcome to Jordan!"
Jenen Satz haben wir in unseren knapp fünf Tagen in Jordanien bestimmt einhundertmal gehört, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Situationen.
Ohne einen tatsächlichen Reiseplan, gerade einmal mit vagen Ideen fing unsere Reise in Eilat an, von wo wir uns auf den Weg zu Grenze machten. Eine halbe Stunde später und knapp 100 Shekel Ausreisesteuer erleichtert erreichten wir also das unbekannte Jordanien.
Unsere Planlosigkeit, wo wir unsere Reise beginnen sollten, machte uns zum leichten Opfer für die Taxifahrer die auf der jordanischen Seite rumlungern und sich wie Geier auf hilflose Touristen stürzen - so auch in unserem Fall. Wir "buchten" zwei Taxifahrer mit großen Bedenken für die nächsten Tage und die Strecke Aqaba-Amman inklusive der dazwischenliegenden Sehenswürdigkeiten. Schnell wurden wir überzeugt, dass es zu kalt sei um bei Aqaba im Roten Meer zu schwimmen und ehen wir uns versahen saßen wir im Taxi (besser gesagt zwei Taxen, da wir zu sechst waren)
Nach vier Stunden sammelten uns dann unsere Taxifahrer Mohammed&Mohammed wieder auf und wir machten uns auf den Weg ins Wadi Rum, ein Wüstental zwischen dem Roten Meer und Petra, wo zahlreiche Beduinen wohnen und Besuchern die Möglichkeit geben Tag&Nacht original beduinisch in der Wüste zu verbringen - das dachten wir uns. Letztlich hat sich herausgestellt, dass die Art und Weise wie Beduinen in den Touristencamps wohnen nichts mehr mit der tatsächlichen Nomadenkultur zu tun. Alles Kommerz für reiche Toursiten aus Amerika&Europa. Da zur Zeit Nebensaison ist, hatten wir wenigstens das Camp für uns alleine und konnten einen wunderschön klaren&kalten Sternenhimmel bei gefühlten 2° C genießen und waren dann doch danlbar für die Zelte und Decken der Beduinen. Der nächste Tag begann mit einer Wüstentour, leider nicht per Kamel
, sondern mit Jeep
, welche dadurch nicht weniger schön war
AMMAN war unser nächstes Ziel&gleichzeitig das Ende unsere Reise. Durch Besuche in Bethlehem, Ramallah, Nablus & Hebron war unser Bild von arabischen Städten schon recht geprägt, bei Amman stellten wir uns das alles eine Nummer größer vor: hektischer, lauter, schmutziger, chaotischer & spannender. Amman war und ist all dies und dazu noch viel mehr. Wir bereuten es sehr schnell, dass wir für diese interessante Stadt nur einen Abend und einen halben Tag eingeräumt hatten. Unsere Taxifahrer vermittelten uns abermals ein Hotel in Downtown Amman, danach trennten sich unsere Wege für einen doch vernünftigen Preis+Trinkgeld. Im Hotel trafen wir auf viele Internationale, Schweden auf Weltreise, Belgier, Amerikaner und Franzosen auf einem Nahosttrip, so dass sich Hotelmitarbeiter Hassan spontan entschied uns alle zum Falafel um die Ecke einzuladen.
Danach ließen wir den Abend in einem arabischen (Herren-)club mit Wasserpfeife und Backgammon ausklingeln und wollten schon ermattet in unsere Betten fallen, doch machte ein Feuer im Jeansshop im Erdgeschoss des Hotels der verdienten Nachtruhe einen Strich durch die Rechnung. Jordanier mögen vielleicht gute Falafel machen und noch besseren/süßeren Tee doch Brandschutzverodrnungen sind ihnen leider fremd. So war das Treppenhaus, das der einzige Zugang zum Hotel war, natürlich jenes, welches brannte und von Rauch gefüllt war. Fenster waren aus Diebstahlgründen natürlich allesamt vergittert. Unter der Missachtung der schon in der Grundschule gelernten Verhaltensweise "Bei Feuer alles liegen lassen und sofort nach draußen" packten wir unsere sieben Sachen und schafften es mit viel Husten und tränenden Augen durchs verrauchte Treppenhaus ins Freie, wo sich schon das ein oder andere Feuerwehrauto einfand
Soweit hat sich jeder Dinar gelohnt, da Jordanien unglaublich spannend und dazu wunderschön ist, ich kann euch einen Besuch nur ans Herz legen. Das war's dann von mir,
passt auf euch auf
Liebe Grüße, Jonathan
Mittwoch, 10. Februar 2010
Wehrdienstverweigerung in Israel
für mich stand die verweigerung des wehrdienstes schon fest als ich den brief zur musterung erhielt...dass das nicht überall so leicht war, v.a. nicht in israel führt dieser artikel vor augen : http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,671618,00.html
Dienstag, 9. Februar 2010
willkommen im jahr 2010
Freitag, 11. Dezember 2009
Happy Chanukka!
heute wird hier der beginn des chanukkafests gefeiert, welches an die neuweihung des 2. jüd. tempels erinnert, falls ihr mehr drüber lesen wollt, hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Chanukka
sowohl das krankenhaus
als auch der israelische teil jerusalems, z.b. das rathaus
, sind mit chanukiot geschmückt, dem 8-oder 9armigen kerzenleuchter, an dem heute eine oder zwei kerzen entzündet wurden. bis zum 19 dezember werden pro tag die restlichen entzündet.
happy chanukka
jonathan
sowohl das krankenhaus
happy chanukka
jonathan
Montag, 7. Dezember 2009
Sicher sein & Sicherheit
irgendwie verständlich, dass das thema sicherheit in israel einen etwas anderen stellenwert hat als in Deutschland...Schwer bewaffnete soldaten drehen ihre Patrouillen durch die straßen
, man wird jedes mal durchsucht, wenn man zur bank, post oder in eine mall möchte, metalldetektoren bevor man in die überlandbusse steigt. außerdem mit pistolen bewaffnete securitydienste in zahlreichen cafes, bars und restaurants..(inkl dem security-zuschlag auf der rechnung), mitten in der natur steht man auf einmal vor stacheldrahtzaun und schildern wie diesen..
so fühl ich mich doch wirklich sicher und kein bisschen unwohl!
das ganze sicherheitsgehabe durften letztens zwei volontäre aus der wg ganz persönlich erfahren. dummerweise ließen sie ihren rucksack irgendwo in der stadt stehen..das alleine reicht schon um einen großeinsatz des militärs auszulösen, die dann mit dem räumkommando anrücken und den fundort erstmal großräumig absperren. was dann mit dem rucksack und der zufällig darin zurückgelassen bibel passiert könnt ihr hier sehen..

sichere grüße aus dem nahen osten,
jonathan
das ganze sicherheitsgehabe durften letztens zwei volontäre aus der wg ganz persönlich erfahren. dummerweise ließen sie ihren rucksack irgendwo in der stadt stehen..das alleine reicht schon um einen großeinsatz des militärs auszulösen, die dann mit dem räumkommando anrücken und den fundort erstmal großräumig absperren. was dann mit dem rucksack und der zufällig darin zurückgelassen bibel passiert könnt ihr hier sehen..
sichere grüße aus dem nahen osten,
jonathan
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